Transporttipps

Frachtkosten senken: 7 Hebel, die sofort wirken

von Kevin Geis · 21. Juli 2026

Frachtkosten entstehen aus drei Faktoren: Strecke, Volumen/Gewicht und Tempo. An der Strecke kannst du selten drehen, an den anderen beiden fast immer.

1. Niedrig und stapelbar packen

Frachtraum wird über belegte Stellplätze kalkuliert. Eine Palette unter 1,20 m, plan gepackt und stapelbar, ist oft spürbar günstiger als ein hoch aufgetürmtes Einzelstück.

2. Maße und Gewicht ehrlich angeben

Zu niedrig angegebene Werte fliegen im Depot auf. Nachberechnungen sind teurer als der ehrliche Preis von Anfang an.

3. Sperrmaß vermeiden

Was über die Palette hinausragt, gilt schnell als Sperrgut. Oft reicht eine passendere Palette oder klügeres Packen, um im Standardmaß zu bleiben.

4. Sendungen bündeln

Zwei Sendungen an denselben Empfänger? Auf einer Palette gebündelt zahlst du einmal statt zweimal Grundkosten.

5. Das richtige Tempo wählen

Express kostet Aufpreis und ist oft unnötig. Prüfe ehrlich, ob die Standardlaufzeit von 24–72 h reicht. Der Rechner zeigt dir beide Preise.

6. Transportsicher verpacken

Schäden sind der teuerste Kostenfaktor überhaupt. Die Verpackungsregeln kosten Minuten und sparen Regulierungswochen.

7. Vielversender-Konditionen sichern

Ab 10 Sendungen im Monat lohnt das Gespräch über individuelle Konditionen. Das ist der strukturell größte Hebel.

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